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Die Geschichte der Konrad Lorenz Forschungsstelle

Als Konrad Lorenz, damaliger Direktor am Deutschen Max Planck Institut für Verhaltensphysiologie, im Alter von 70 den Ruhestand antrat, kehrte er nach Österreich zurück und suchte einen Platz, wo er die Forschung an seiner halbzahmen Schar Graugänse fortsetzen konnte.

Von Otte König vermittelt wurde Konrad Lorenz von Ernst August, Herzog von Cumberland, eingeladen. Gebäude wurden umgebaut, Teiche gegraben und bald darauf konnten Lorenz und seine Mitarbeiter beginnen, die Gänse von Seewiesen nach Grünau zu bringen. 10 Jahre vergingen bis die Schar sich wieder stabilisiert hatte.

Die ersten Jahre von Lorenz‘ Forschung wurden noch vom deutschen Max Planck Institut finanziert. Die österreichische Akademie der Wissenschaft übernahm die Zahlungen im Jahr 1980. Neben Gänsen wurde auch an der Entwicklung von anderen Vögeln, Biebern und Wildschweinen geforscht.

Als Konrad Lorenz im Jahr 1989 starb, war die Zukunft der KLF ungewiss. Beginnend mit Juli 1990 konnte die Arbeit Dank der Bemühungen von Prof. John Dittami und dem Land Oberösterreich wieder aufgenommen werden.


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